Über 120 Räder im Wert von 200.000 Euro codiert

17.05.2022

 

Codieren im Akkord – so fühlte es sich für den Mitarbeiter der  Polizeistation Gießen Süd und Auszubildende der Stadt Gießen am Sonntag (15.05.2022) am Stand der Fahrradcodierung an.

Im Rahmen des „FahrRad“-Tages in Gießen baute die Polizei ihre Codiertechnik auf dem Brandplatz auf. Zwischen 10.00 Uhr und 17.45 Uhr versahen der Polizist und die Auszubildenden Fahrradrahmen mit einem alphanumerischen Code, der verschlüsselt Informationen zum Besitzer des Fahrrades enthält. Fundämter und Polizeidienststellen „übersetzen“ diesen Code, so dass das Rad eindeutig seinem rechtmäßigen Eigentümer zugeordnet werden kann.

 Symbolbild Fahrradcodierung
Foto: Symbolbild einer Fahrradcodierung

Insgesamt 122 Fahrradbesitzer ließen ihre Drahtesel und die Akkus ihrer E-Bikes codieren. Der Gesamtwert dieser Fahrräder lag bei über 200.000 Euro. Das teuerste Bike hat einen Wert von fast 8.000 Euro – das günstigste ersteigerte sein Besitzer für 35 Euro. Das Gros der Interessierten kam aus dem Stadtgebiet Gießen, aber auch Lahnauer, Grünberger oder Friedberger Bürgerinnen und Bürger fanden den Weg an den Brandplatz.

Ein besonderer Dank gilt den vier Auszubildenden der Stadt Gießen, die sich bereit erklärt hatten, bei der Codieraktion zu unterstützen. Hoch motiviert, engagiert und immer mit einem freundlichen Lächeln hielten die vier jungen Menschen den Codierflow am Laufen.