Konzeption zur Aktion-MAX

20.01.2021
Aktion MAX - Konzeption

Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit verschiedenen Behörden, Institutionen und Verbänden, durch die Einbindung der  Sicherheitsberater für Senioren sowie der Kooperation mit niedergelassenen Ärzten, Apothekern, Optikern, Akustikern und Fahrschulen werden vorhandene Strukturen genutzt und Ressourcen gebündelt.

 

Die Aktion MAX soll:

  • das Bewusstsein stärken, dass die Leistungsfähigkeit mit zunehmendem Alter nachlässt, und dies Auswirkungen auf die Sicherheit im Straßenverkehr hat,

  • die verantwortungsbewusste Teilnahme am Straßenverkehr fördern, insbesondere durch das „Beherzigen“ von  Verhaltenshinweisen,

  • die Bereitschaft erhöhen, an verkehrsbezogenen Gesundheitsüberprüfungen teilzunehmen,

  • die Erkenntnis steigern, dass gewonnene Erfahrungen im Straßenverkehr Fortbildungsmaßnahmen über die neuesten Entwicklungen nicht ersetzen können,

  • den „Nutzungsgrad“ von geeigneter Sicherheitsausstattung erhöhen, (z. B. Fahrradhelme, Sicherheitsgurt, Fahrassistenzsysteme, reflektierende Kleidung usw…)

  • die Verkehrsunfälle, insbesondere mit schweren Folgen, reduzieren.


Zur Realisierung der Ziele werden unter der Fragestellung „Was spricht die Zielgruppe wirksam an?“ folgende Maßnahmenschwerpunkte gesetzt:

 

Schlüsselanhänger ausgeben

MAX-SchlüsselanhängerUm die Identifikation der Generation 65Plus mit der Aktion MAX zu erreichen, wird auf Anregung der Zielgruppe analog der Aktion BOB ein Schlüsselanhänger ausgegeben. Wie bei der Aktion BOB ist auch bei der Aktion MAX beabsichtigt, den Besitzern des entsprechenden Schlüsselanhängers (Foto rechts), bei noch zu gewinnenden Partnern (z. B. Optikern, Akustikern, ÖPNV, Fahrschulen etc…), Vergünstigungen zu gewähren.

 

Öffentlichkeitsarbeit

Durchführen von proaktiver Öffentlichkeitsarbeit mit Nutzung folgender Medien:

Erstellen eines „Themenbaukasten“ mit der Unterbreitung von Angeboten und Benennung von Ansprechpartnern etc.

Der „Themenbauskasten“ stellt das tragende Element für eine nachhaltige Präventionsarbeit dar. Aus diesem können die Themen ausgewählt werden, die für die jeweiligen Besucher von Interesse sind. Er enthält eine Vielzahl von Verkehrspräventionsthemen und -aktionen, die in Form von Informationsständen, Vorträgen, Filmen, Simulationen und Workshops individuell zusammengestellt und den einzelnen Seniorenveranstaltungen angepasst durchgeführt werden können. Darüber hinaus enthält der „Themenbaukasten“ kriminalpolizeiliche Präventionsthemen wie z. B.  Trickdiebstahl, Wohnungseinbruchdiebstahl und Taschendiebstahl.

Vor dem interdisziplinären Hintergrund der Präventionsaktion werden die Referenten nach beruflichem / privatem Hintergrund ausgewählt, um eine hohe Fachkompetenz zu gewährleisten.

Die jeweiligen Themen und verantwortlichen Institutionen werden in dem 2 rote Pfeile Themenbaukasten genannt. Die Ansprechpartner / Referenten der Institutionen können bei der Geschäftsstelle von „verkehrssicher-in-mittelhessen“ erfragt werden.

Durchführung eines Verkehrspräventionstages als „Auftaktveranstaltung“ zur Aktion MAX in Stadt und Landkreis Gießen am 26.05.2013 

Gewinnen weiterer Partner für die Verkehrspräventionsarbeit

Es ist beabsichtigt, weitere Partner aus den Bereichen

  • Optik
  • Akustik
    • Gesundheitszustand / Medikamenteneinnahme
    • Beratung durch Hausärzte
    • Beratung durch Apotheker
    • Beratung durch Hilfsorganisationen (DRK, Johanniter, Malteser…)
  • Fahrschulen

für die Verkehrssicherheitsarbeit in der Zielgruppe der Generation 65Plus zu gewinnen.

Durchführen von Informationsveranstaltungen / Workshops / Präventionstagen / Sicherheitstrainings

Es werden:

  • zielgruppenorientierte Informationsveranstaltungen,
  • Workshops oder Präventionstage bei Seniorenveranstaltungen

angeboten. Die Inhalte hierzu werden von der Geschäftsstelle „verkehrssicher-in-mittelhessen“ individuell aus dem Themenbaukasten zusammengestellt.

24.05.2013 | DVS PPMH | De. | überarbeitet: 20.01.2021 - Ac.